Samstag, 30. Januar 2016

Es ist Brotzeit ... {frisches Nuss-Bier-Brot}

Ob für zwischendurch oder für ein gemütliches, rustikales Abendbrot ... 
ein frisch gebackenens Brot erfüllt nicht nur das ganze Haus mit leckerem Duft, 
sondern kann auch das reinste Fresspulver sein :-D


Für ein frisches Nuss-Bier-Brot braucht Ihr:
200 g Roggenmehl 
350 g Weizenmehl
500 g gekochte Kartoffeln
1  geriebene Möhre
2 TL Salz
50 g gehackte Haselnüsse
50 g gehackte Walnüsse
50 g Leinsamen
1/2 Würfel frische Hefe
1  Ei
100 ml Wasser
100 ml Bier
1 EL Essig


Die Mehlsorten miteinander vermengen und die Nüsse, die
gepressten Kartoffeln sowie das Salz unterheben. Die Hefe im Wasser auflösen.

Das Hefe-Wasser-Gemisch, das Bier, den Essig, das Ei sowie eine geriebene Möhre zum Mehl geben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten (ggf. mehr Mehl nehmen oder wenn der Teig zu trocken ist, noch etwas Wasser hinzu geben). Bei dem Bier habe ich mich für ein malziges Bier entschieden. Den Teig zugedeckt ca. 1 Std. an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Den Teig zu einem großen oder 2 kleine Brotlaibe formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals 1/2 - 1 Std. gehen lassen. Den Laib kreuzförmig einschneiden und bei 200°C (Ober-/Unterhitze) ca. 40 min. backen. 




Frisch gebacken, noch leicht warm schmeckt das 

Brot am besten und ist ratz fatz aufgegessen.


Hier als Belegungsbeispiel mit Avocado, Sprosslingen und Tomate.

Montag, 25. Januar 2016

Grüne Woche Berlin {22.01.2016}




Am Freitag war ich das erste Mal zu Besuch auf der 
weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau.

Auf der 81. Internationalen Grünen Woche Berlin,  
werden landwirtschaftliche Erzeugnisse von Herstellern und 
Vermarktern aus aller Welt präsentiert und das nicht nur für 
Fachbesucher, sondern auch für das allgemeine Publikum.
 
Für Foodies jedes Jahr ein riesen Event. 
Auf dem riesen Gelände in Berlin, sind tausende 
Aussteller in bis zu 26 Hallen vertreten. 
(1660 Aussteller aus 65 Ländern)

 

Ob komplett Deutschland mit seinen 16 Bundesländern 
oder andere kulinarische Essgewohnheiten aus der ganzen Welt
 (z.B.: Japan, Russland, Türkei, Ukraine, Vietnam, 
Frankreich, Irland etc....) überall gibt es Spezialitäten.
Mit Marokko war erstmals ein nichteuropäisches Land Gastland.


Was ich wirklich sehr schade fand war, dass man 
fast nichts mehr so probieren konnte. Ob man an einem 
Weinstand war oder anderes. Für kleine Probierportionen 
wurden fast überall 1-3€ verlangt. Für bestimmte Sachen, 
wie hochwertiges Fleisch, Kaviar oder ähnliches sehe ich sowas
 ja ein, aber früher war es sicher auch anders auf solchen Messen. 

Wenn man aber bereit ist für jede Kostprobe zu zahlen, dann 
kann man sehr viele Köstliche Dinge kennenlernen. 


Da es sich wie gesagt um 26 große Hallen handelt,
ist es schwierig wirklich an einem Tag alles zu sehen.
Wir fanden es auch sehr verwirrend, dass es sich um einzelne 
Hallen handelt, die man einzeln ablaufen muss. Ein "Laufpfad" 
wie z.B. bei Ikea wäre garnicht schlecht gewesen ;-)

Trotz allem fanden wir es sehr interessant und haben 
natürlich auch viel geschlemmt und Geld ausgegeben.


Letztes Jahr waren wir schon auf der eat&style in Hamburg 
und konnten so nun ein bisschen vergleichen. Von der Größe 
und dem Ausmaß her ist es zwar kein guter Vergleich, aber 
letztendlich fanden wir die eat&style organisierter 
und interessanter. Schon alleine die Parkplatzorganisation und 
die Workshops an denen wir teilnehmen konnten. Auch durch 
die geringere Größe konnte man doch alles intensiver mitbekommen.

Freitag, 15. Januar 2016

Die Lupine auf dem Vormarsch - MADE WITH LUVE (LUpine + VEgan)


Von Soja haben ja mittlerweile viele etwas gehört, aber wie sieht es mit der Lupine aus? Die Lupine ist eine eiweißreiche Feldfrucht, die nach Züchtung bitterstoffarmer Sorten als eiweißreiches Grünfutter für die Viehzucht, zur Gründüngung und zur Verbesserung magerer Böden diente. Aufgrund der Anspruchslosigkeit der Lupine wird diese überwiegend auf sandigen, kalkarmen, feuchten Böden angebaut. Seit 1997 sind, nach züchterischem Erfolg, auch blaue Süßlupinensorten für den kommerziellen Anbau zugelassen, die neben einem wesentlich höheren Ertragspotential auch eine geringere Frostempfindlichkeit und Anfälligkeit für Krankheiten aufweisen. Somit steht der leckeren pflanzlichen Alternative zu Milchprodukten nichts mehr im Wege. 


Für die Entwicklung von pflanzlichen „Lebensmittelzutaten aus Lupinen“ und „für einen Beitrag zu ausgewogener Ernährung“ ging der 18. Deutsche Zukunftspreis 2014, an Wissenschaftler des Fraunhofer IVV in Freising und an Forscher von Prolupin. Bundespräsident Joachim Gauck zeichnete damit auch das Grimmener Unternehmen Prolupin GmbH am 19. November 2014 mit dem mit 250.000 Euro dotierten Preis für Technik und Innovation aus.  Der Bundespräsident ehrt mit dem Deutschen Zukunftspreis herausragende technische, ingenieur- und naturwissenschaftliche Leistungen, die zu anwendungsreifen Produkten führen. Die offizielle Begründung des Bundespräsidenten lautete: „Für ihre hervorragende Innovation ‚Lebensmittelzutaten aus Lupinen‘, ein Beitrag zur ausgewogenen Ernährung und verbesserter Proteinversorgung.“  


Somit ist die Lupine auf dem besten Weg die Sojabohne abzulösen. Denn im Vergleich zu Soja und anderen Grundstoffen hat die Lupine  einen unschlagbaren Vorteil: den CO2-Bonus. Für den Anbau muss nicht der Regenwald gerodet werden, weiterhin werden durch den heimischen Anbau die Ressourcen geschont und der  CO2-Ausstoß durch kurze Transportwege vermieden. Denn die Lupine wird in Deutschland angebaut, geerntet und verarbeitet. So hat auch der heimische Ackerboden einen Vorteil,  denn die Lupinen holen mit Hilfe von Bakterien den Stickstoff aus der Luft und reichern den Boden damit an. Mit ihren tiefen Wurzeln lockern sie das Erdreich auf und wirken wie Dünger. Gegenüber der Sojabohne hat die Lupine ebenso den Vorteil, gentechnikfrei und sensorisch neutral im Geschmack zu sein. Ich finde nach dem aller ersten Geschmackstest, dass der Pudding und das Eis sehr sehr cremig und lecker sind. Auch der Joghurt (Frucht) war sehr lecker, sodass  ich ihn mit bestem Gewissen weiterempfehlen kann.


Doch wie wird aus der Lupine ein cremiger Joghurt? Die Lupinensamen werden geschält bzw. flockiert. Das aus der Schälung gewonnene Produkt, die „yellow Flakes“ werden im Anschluss entölt. Dabei wird Lupinenöl gewonnen. Durch ein weiteres Verfahren (Proteinisolatgewinnung) werden aus den entölten „white flakes“  Lupinenprotein-Isolate (LPI) mit einem Proteingehalt über 90 % in der Trockensubstanz gewonnen. Die Überschüssigen Lupinenschalen, das Lupinenöl bzw. die Lupinenfasern werden ebenfalls zur Lebensmittelproduktion (Back- und Teigwaren, Wurstwaren, Diätnahrung) verwendet. Die Lupinenprotein-Isolate sind in der Lage, vollständig Milch, Fleisch oder Ei in Lebensmitteln zu ersetzen. 


Die hauseigenen Produkte unter dem Namen „MADE WITH LUVE“ (seit 05/15, vorher Lupinesse) sind rein pflanzlich, ohne Gentechnik und frei von Laktose, Cholesterin und Gluten (bis auf die Nudeln). Mittlerweile bekommt Ihr die Produkte (Eis in den Sorten Erdbeere, Vanille und Schokolade; Lupinendrink in den Sorten Natur und Schokolade; eine Joghurt-Alternative in den Sorten Natur, Mango und Himbeere; ein Lupinen Vanille- oder Schokodessert, Brotaufstrich in den Sorten Natur, Kräuter, Bruschetta und Paprika-Chili; Nudeln sowie Mayonnaise) in ausgewählten Real- oder Edikamärkten, Globus- oder Marktkauffilialen, online bzw. direkt beim Werksverkauf in Grimmen.


Stolz wie Oskar, dass ein weiteres großes Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern so großen Erfolg hat, musste ich euch einfach Prolupin GmbH (2010 gegründet) und die Lupine vorstellen. Was haltet Ihr von dieser Alternative? Welche Unternehmen, Firmen, Produkte stammen aus eurer Region? Auf was seid Ihr besonders stolz oder wen/was möchtet Ihr gerne unterstützen? Hier findet Ihr weitere Posts aus meiner Region vom Imker, heimischen Bauernhof oder der Brauerei.

Samstag, 2. Januar 2016

Matcha-Granola {healthy breakfast with green-tea}

Seit letztem Jahr habe ich Granola für mich entdeckt, einfach mit Milch oder Joghurt gemischt ist es lecker und hält lange satt. Ideal fürs Büro oder das schnelle Frühstück daheim. Mit frischen Beeren oder anderem Obst dazu ist es auch noch richtig gesund. 

 

 Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen Granola und Müsli? An sich haben Müsli und Granola die gleichen Zutaten: Haferflocken, Früchte, Nüsse und Kerne. Der kleine, aber feine Unterschied besteht in der Herstellung. Für Granola werden die Haferflocken mit Honig gebacken und somit leicht süß im Geschmack. Man kann es auch ganz einfach selbst herstellen…

 

was Ihr braucht:
 800g Getreide/Nüsse & Co.
3EL Ahornsirup
1EL Honig
100ml Rapsöl
3EL Matcha
50g Brauner Zucker
1TL Vanilleextrakt
1TL Zimt

Die 800g kann man je nach Geschmack zusammenstellen. Bei mir waren die 800g wie folgt zusammen gesetzt: 500 g Haferflocken kernig, 100g Leinensamen, 50g Wallnüsse, 50g ganze Mandeln, 50g Haselnüsse, 50g Cashewkerne, 2ELSesam, 4EL Kürbiskerne, 4EL Sonnenblumkerne

Den Matcha mit 1-2 EL heißem Wasser klümpchenfrei zubereiten und anschließend mit dem Öl vermischen. Den Honig, Ahornsirup, Zucker, Vanilleextrakt und Zimt unterrühren.

Die eigene Auswahl an Nüssen und Getreide miteinander vermischen und unter die flüssigen Zutaten rühren. Alles gut mit einem Löffel vermengen.

Im Anschluss die Masse auf 2 mit Backpapier belegte Backbleche verteilen, glatt streichen und im Ofen bei etwa 170°C für eine halbe Stunde backen. Nach dem Abkühlen könnt Ihr eure Matcha-Granola noch mit anderen Sachen verfeinern, so habe ich z.B. noch unter meine gehackte Matcha-Schokolade gegeben.

 
 

weitere leckere Rezepte mit Matcha: