Freitag, 30. Oktober 2015

Süßkartoffel-Mango-Suppe

Eine ganz köstliche Suppe durfte ich letztes Jahr in ähnlicher Art und 
Weise auf dem Foodblogger Camp Berlin probieren. Dort wurde sie 
von Lina für Claudia gekocht. Die Suppe war so lecker und einfach 
zuzubereiten, dass sie bei mir jetzt öfters auf dem Tisch kommt. 
Süßkartoffel-Mango-Suppe
4 Portionen 

1 Mango
2 Süßkartoffeln
 1 große Zwiebel 
 1 Knoblauchzehe
1 cm Stück Ingwer 
400 ml Kokosmilch 
200 ml Wasser 
etwas Chilli
 Meersalz
weißer Pfeffer

Mango, Süßkartoffeln, Knoblauch und Zwiebel schälen und in Würfel 
schneiden. In der Pfanne kurz anrösten und mit Wasser und einem 
Teil Kokosmilch aufgießen. Den geschälten Ingwer und Chilli  
hinzufügen. Das Gemüse weich kochen lassen und anschließend 
mit dem Mixstab fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Suppe auf den Teller füllen und mit der restlichen Kokosmilch 
garnieren. Als Beilage gibt es bei mir mit Kokosraspeln 
panierte Garnelen. Zum Abschluss habe ich noch getrocknete,
essbare Blüten fallen lassen, die sehen nicht nur gut aus,
sondern schmecken auch würzig^^
selber anpflanzen:

Samstag, 24. Oktober 2015

Flammkuchen mit Ziegenkäse und Feigen

Heute zeige ich euch eine meiner kleinen Lieblings-Leckerheiten, die es öfters mal abends zum Abendbrot gibt. Leider nur in der Feigensaison...mit dem Pizzateig aus dem Frischeregal geht der Flammkuchen/Pizza sogar super schnell.


Man nehme: 1 Fertig-Pizzateig, Ziegenfrischkäse, 4 Feigen, Honig  und etwas Rosmarin

Den Pizzateig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit dem Frischkäse bestreichen. Die Feigen aufschneiden und darauf verteilen. Mit dem Löffel den Honig dünn verteilen. Nun nur noch etwas Rosmarin drüber zupfen und ab in den Ofen.

Super lecker und super schnell *yummy*

Dienstag, 13. Oktober 2015

eat&STYLE Hamburg {10.10.2015}

Die eat&STYLE ist eines von Deutschlands größten Food-Festivals. 
Vom 09.-11.10.2015 fand Sie für mich erreichbar in Hamburg 
statt. Neben Hamburg  zählten aber auch München, Köln, Stuttgart 
und Frankfurt am Main zu den Gastgeberstädten. 

 
  
Bei super Sonnenschein erreichten wir am späten Vormittag 
Hamburgs Hafen und starteten so unser super Genuss-Samstag 
auf der eat&STYLE. Uns sollten interaktive Workshops, 
Liveshows und Einblicke in künftige Kulinariktrends erwarten.

 
 

 Im Schuppen 52, einer großen Markthalle, präsentierten zahlreiche 
Aussteller Ihre Produkte und die neusten Foodtrends. Hier konnte 
man sich informieren, schlemmen, mitmachen und natürlich auch 
Produkte kaufen. Gourmet- und Genussfreunde kamen hier auf 
jedem Fall auf Ihre Kosten.

  

 Um an bestimmten Workshops teilnehmen zu dürfen, musste 
man sich bereits vorab anmelden und registrieren. Hier war 
Schnelligkeit angesagt, denn die Plätze in den einzelnen 
Showküchen waren auf wenige Teilnehmer begrenzt und heiß 
begehrt. 

So fanden z.B. in der men´s world academy diverse 
Fleischgerichte, spezielle Techniken wie Schneiden 
extra für Männer (auch für Frauen) statt oder es wurde in der 
Miele-Backstube tatkräftig Cakepops oder Muffins gebacken. Um 
den Tag auch perfekt zu nutzen, trug ich meinen Freund und mich
 für drei interessante und zu meinem Blog passende Workshops ein.

Kimchi (kor. 김치) selbst gemacht mit Wolfgang Müller
  
Kimchi ist in der koreanischen Küche durch Milchsäuregärung  
 zubereitetes Gemüse. Da die Traditionelle Zubereitung aber 
Tage in Anspruch nimmt, um den richtigen Kimchi-Geschmack 
anzunehmen, lernten wir hier nur die Vorbereitung. 
Zu jedem Workshop und Essen gab es natürlich ein 
Gläschen Wein, um die Sache geschmacklich richtig abzurunden. 

Sexy Food – 100% handmade Burger & Co. mit Jan-Philipp Cleusters

In diesem tollen Workshop wurden Burger mit selbstgemachtem 
Ketchup, Mangochutney, gewürztem Salat und Pattys 
zubereitet. Leider muss ich sagen, dass die Zeit hier extrem 
kurz war, sodass die Pattys (sollten so dick werden) teilweise 
Innen noch roh waren. Auch das sogenannte Mangochutney -  
 waren nur Mangowürfel. Auch wie das Brot bzw. die Buns zubereitet 
wurden konnten wir nicht sehen. Vielleicht hätte da im Vorfeld 
etwas vorbereitet werden müssen (z.B. Chutney einkochen etc.). 
Spaß gemacht und geschmeckt hat es aber trotzdem.

Sushi, Sashimi & Co. mit Michael Riedl

Dieser Workshop war für mich als „Alter Sushi-Hase“ ja ein 
leichtes. Hier wurde leckeres Sashimi zubereitet bzw. auf dem 
Teller zurechtgelegt. Im Anschluss durfte dann jeder eine 
Inside-Out-Roll zubereiten und natürlich 
zusammen mit dem leckeren Rosé-Wein vernaschen.


Verhungert sind wir an diesem Tag gewiss nicht, schon alleine 
durch das Probieren an den Ständen und dem Kosten bei den 
Workshops sind wir ziemlich satt geworden. Trotzdem haben 
wir uns zum Mittag noch einen schönen Pulled-Beef-Burger 
gegönnt. Dieser war richtig lecker und gut gewürzt.


Auch das eine und andere Mitbringsel und zahlreiche kostenfreie 
Zeitschriften konnten wir ergattern, aber das meiste haben wir 
uns dann doch gekauft, wie z.B. leckere Matcha-Limo, diverse Tafeln 
Schokolade oder green Smoothies…

Ein bisschen enttäuscht war ich schon, als ich sah, dass bei 
diesem tollen Wetter keine Foodtrucks vor oder neben der Halle 
standen. Als Stralsunderin bleiben mir viele Festivals verwehrt, 
da der Weg einfach zu weit/lang ist, so auch die Foodtruckfestivals 
die regelmäßig in Hamburg stattfinden. Bei Deutschlands 
größtem Food-Festival hätte ich zumindest welche erwartet. 
Vielleicht ein Anreiz für nächstes Jahr. 

  

Alles in allem war es aber ein schöner Tag. Vielen lieben Dank an 
alle Sponsoren, Ausstellern, Köche, Bäcker/innen und die, 
die ich vergessen habe.

Freitag, 2. Oktober 2015

Besuch auf dem Bauerhof

Bild von www.hofkaese.de

Vor kurzem habe ich von dem Projekt "Milch- & Käsestraße MV" gelesen, welches Bauernhöfe von Molkerei- und Käseprodukten unterstützt. Nach Angaben des Verbandes für handwerkliche Milchverarbeitung e.V. (VHM) gibt es bereits in mehreren Bundesländern ein solches Projekt. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Verarbeitung von tragfrischer Milch vom eigenen Betrieb oder aus dem eigenem Dorf und die handwerkliche Herstellung der Produkte. Die Milch- & Käsestraße verbessert so zu einem die Vermarktung in MV und geht dem zur Zeit strittigen Thema der Milchpreise aus dem Weg. In diesem Jahr ist es mit den Milchpreisen besonders schlimm, die Bauern gehen auf die Barrikaden, da sie mit den Einnahmen aus dem Verkauf der Milch nicht mehr kostendeckend wirtschaften können. 


Vor 1,5 Jahren lag der Milchpreis pro Liter noch bei 40 Cent, in diesem Jahr lag er sogar unter 28 Cent pro Liter. Doch seit Oktober kommen die Discounter den Bauern schon etwas entgegen und haben den Literpreis um 5 Cent angehoben. Ein Tropfen auf dem heißen Stein.

                                 Bild von www.hofkaese.de
 Zwar haben die Mitglieder der Milch- & Käsestraße höhere Preise (hier 1,20 €/L), aber wenn man frische Milch vom Hof nebenan kaufen kann, zahlt man doch gerne mehr. Außerdem unterstützt man so die Höfe seiner Region und toleriert deren harte Arbeit. 

Und so kam ich auf die Idee einen meiner Bauernhöfe aus der Umgebung zu besuchen und den Mitarbeitern während der Arbeit auf die Finger zu schauen und die Tiere kennenzulernen. Also besuchte ich Claudia Resthöft´s Hof Käserei "Alter Pfarrhof" in Elmenhorst, zwischen Stralsund und Greifswald. Seit 2005 ist Claudia Pächterin der gesamten Hofanlage. Zusammen mit Ihren fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bewirtschaftet Sie 180 Hektar Land, auf dem sowohl Brotgetreide als auch Futtergetreide angebaut werden.


Neben den 41 Milchkühen, die die wertvolle Biomilch liefern, gibt es noch 
9 Schweine, zahlreiche Katzen und natürlich einen Hofhund. 


Gleich bei meiner Ankunft wurde ich von den süßen kleinen Mullekätzchen 
begrüßt und fühlte mich pudelwohl. Die Hof-Atmosphäre war einfach fantastisch, 
die Sonne hat gestrahlt, der Hof ist wirklich schön gelegen und alles wirkte 
sehr einladend auf mich. Auch Claudia begrüßte mich herzlich und 
lud mich zum Umsehen und Mitmachen ein. 


So konnte ich mit einem der Mitarbeiter raus auf die Weide gehen und helfen 
die Kühe zum Melken rein zutreiben. Dies stellte sich leichter dar als gedacht, 
denn die Kühe folgten dem Mitarbeiter aufs Wort und so ging es in Reih und 
Glied zurück zum Hof. 


Hier konnte ich mich das erste Mal in meinem Leben beim Melken versuchen. 
Durch diverse TV Sendungen stellte ich mir dies relativ schwierig vor, doch 
gleich beim ersten Versuch hat es geklappt. Doch bevor es ans Melken gehen 
kann mussten noch einige Arbeiten durchgeführt werden. Jede Zitze jedes Euters, 
jeder Kuh muss gereinigt werden, bevor die Melkmaschine angeschlossen 
werden kann. Bei 41 Kühen eine langwierige Aufgabe, die geübte Hände 
aber schnell vollbringen, auch wenn nicht jede Kuh stillhält. Je nach 
Jahreszeit und Fressverhalten können so in einem Melkgang von 
130 - 350 Liter Milch gewonnen werden.


Aus der Biomilch wird dann in der eigenen Hofkäserei in Handarbeit 
Joghurt, Quark, Butter und naturbelassener Rohmilchkäse hergestellt. 
Bei der Verarbeitung wird der Milch nur naturreines Lab, Milchsäurekulturen, 
Salz und ggf. Bio-Kräuter aus eigenem Anbau zugesetzt. Die Milch wird 
für den Käse teilweise entrahmt, sodass der fertig gereifte Käse nur noch 
einen Fettgehalt von mind. 45 % hat. 


Der Käse wird dann nach einer Reifezeit von ca. 6 Wochen im eigenen 
Hofladen neben diversen Wurstwaren, Brot, Kuchen, Butter, Quark - 
und Joghurtprodukten verkauft. Vorbeischauen lohnt sich alle Mal. 
Also unterstützt auch eure Bauern aus der Region.


Auch ich habe einen riesen Einkauf getätigt und konnte so ein 
leckeres Abendbrot genießen und den tollen Joghurt und Quark als 
"Breakfast to go" fürs Büro zubereiten.

Den Unterschied werdet Ihr schmecken!!!

Einen weiteren Regionalen Post vom Imker findet Ihr hier