Montag, 2. Mai 2016

Food Blog Day 2016 #Hamburg

Auch in diesem Jahr folgte ich dem Ruf des FoodBlogDay´s in Hamburg. So begeistert wie ich letztes Jahr von diesem Event war, musste ich einfach wieder dabei sein.

Für die, die den Foodblogday nicht kennen, hier können Blogger jeder Sparte an spannenden Vorträgen, Workshops und Küchenparties kostenlos teilnehmen. Alle angemeldeten Blogger haben die Möglichkeit Firmen und die jeweiligen Mitarbeiter der Partner-Marken persönlich kennenzulernen sowie andere Blogger zu treffen und sich auszutauschen. Es ist also eine riesen Plattform um neue Leute kennen zu lernen.

Wie bereits im letzten Jahr war die Anzahl der Teilnehmer pro Workshop begrenzt, hier zählte also die Schnelligkeit. Und so planten meine Begleitung und ich uns einen spannenden Tag voller Vorträge und Workshops:

Frühstück
Ab 09:00 Begrüßung und Vortrag von Max Thinius
10:45-12:15 Foodstyling
Mittag
14:00-16:00 forever wild
  16:30-17:30 Meet & Greet
18:00-19:30 Mehr Herz und Bauch
Ab 20:00 Abendprogramm

Um 5:45 Uhr klingelte unser Wecker, sodass wir pünktlich um 06:30 Uhr losfahren konnten, denn um 09:00 Uhr fand bereits das Check-In der ersten Blogger im stilwerk Hamburg statt. Nach einer langen Autofahrt endlich eingetroffen, konnten wir bereits unseren ersten Kaffee trinken und in Ruhe komplett ankommen und das tolle stilwerk bewundern. Auch für ein gesundes und reichhaltiges Frühstück wurde gesorgt. Hier gab es zum Beispiel leckeres  Müsli mit Joghurt, frischem Obst, Bananenbrot, Matcha- und Schokoenergiebällchen. Besonders lecker fand ich das Bananenbrot


Wenig später startete Max Thinius von bevh und AllyouneedFresh seinen spannenden Vortrag über den grundlegenden Wandel des Lebensmittelhandels in Zeiten der Digitalisierung. Hier kamen zum Beispiel Themen auf wie Food im Internet, Food verbindet oder das vollkommen vernetzte Haus mit schlauem Kühlschrank, der gleich die Zutaten von einem Rezept bestellt, welches ich mir gerade auf einem Blog anschaue. Auch die Regionalen Produkte waren ein Thema. Diese werden wieder viel intensiver nachgefragt und gekauft. Auch hier leisten wir als Blogger viel mehr Transparenz und helfen unseren Lesern (Beispiel Prolupin).



Da wir nicht aus Hamburg kommen und uns auch nicht so gut auskennen, haben wir unsere Workshops so geplant, dass wir nicht allzu oft die Lokation wechseln mussten. Zum Glück war das stilwerk gleich neben den Warendorf Küchen, sodass der nächste Workshop ein Katzensprung für uns war. Um 10:45 Uhr startete die #MAGGImania. Erst wurden uns neue Produkte vorgestellt, dann durften wir selbst kreativ werden. Dabei wurden wir glücklicher Weise von Foodstylistin Aurélie Bastian unterstützt, denn das Ergebnis sollte natürlich nicht nur lecker schmecken, sondern auch so richtig appetitlich aussehen. Ich kreierte einen Nudelburger mit Quinoa-Käse-Paddy dazu Ruccola-Erdbeer-Salat als Beilage. Eine schnelle und leckere Angelegenheit, die auch noch ziemlich Spaß machte. Das schwierige war allerdings das Anrichten, sodass auch das Auge hunger bekommt. Und hier konnte mir Aurélie noch ein paar Tipps geben. Vielen Dank dafür. Pünktlich endete der Workshop und wir mussten auch schnell mit dem Auto los zum Hyatt Hotel. Wie ich bereits aus dem letzten Jahr wusste, ist das Parkplatz finden leider keine leichte Sache, egal bei welcher Lokation. Aus diesem Grund ist das hin und her zwischen den Lokations schon ganz nervig und auch stressig.


Gestresst aber glücklich, dass das Auto sicher im Parkhaus (3€ die Stunde) untergebracht ist, fanden wir uns endlich im Hyatt Hotel ein. Hier war, wie auch bereits im letzten Jahr, der Konferenzraum reichlich mit tollem Essen eingedeckt und niemand würde am heutigen Tage verhungern müssen. So konnten wir uns vor dem nächsten Workshop noch etwas entspannen und einen Kaffee genießen.


Im Nächsten Workshop wurde es wild, nämlich „forever wild“. So lautete das Thema von Seafood und Starkoch Heiko Antoniewicz. Hier drehte sich alles rund um den Lachs. Ob geräuchert, roh, gebraten oder nur kurz angedünstet, zu jeder Form hatte Heiko das passende Rezept am Start, welches die leckeren Aromen des Lachses unterstützte. Nicht nur das leckere Essen, sondern auch das geballte Fachwissen mit Tipps und Tricks machten diesen Workshop für mich so interessant. Auch als Fischliebhaberin mein Thema und Workshop Nummer eins an diesem Tag.


Nach dem ganzen Fisch mussten jetzt leckere süße Törtchen her um den Gaumen wieder etwas zu bekehren. Das schaffte dieser super Cheesecake auf jedem Fall. Ein Traum!!


Im Anschluss stand wieder das Meet & Greet von Burda auf dem Plan. Hier habe ich ja bereits im Letzten Jahr teilgenommen und in diesem Jahr ergab es sich vom Zeitplan her wieder. Die diesjährigen Themen waren aber etwas anders. In diesem Jahr stand das Ziel der einzelnen Blogger im Vordergrund. Was erwarten die einzelnen Blogger von Ihren Blogs bzw. wo möchten Sie noch hin. Ich zum Beispiel betreibe meinen Blog nicht um damit reich zu werden oder ihn irgendwann mal in Vollzeit zu führen. Ich liebe das Bloggen und betreibe den Blog aus reiner Leidenschaft und Herzblut. Und das auch nur als Hobby. Ich weiß nicht wie es aussehen würde, wenn das Bloggen mein Beruf wäre. Würde es noch so viel Spaß machen, wenn ich bloggen MUSS? Natürlich freut man sich wenn mal Anfragen oder Angebote kommen, aber Sie müssen zum Blog passen. Da mich mein "echtes Leben" auch beruflich momentan voll im Griff hat, kann ich nicht immer garantieren, dass wöchentlich Posts erscheinen, deswegen weiß ich auch, dass mein Blog nicht mit den großen von oben vergleichbar ist ... Interessant waren auch die Ansichten und Vorhaben der anderen Blogger und die Motivationen die dahinter stecken. Eine tolle Gesprächsrunde mit Gabriele Mühlen, deswegen gebe ich die Fragen jetzt mal an euch weiter: Was sind eure Ziele, Motivationen und warum habt Ihr das Bloggen eigentlich angefangen? 



Nun stand schon der letzte Workshop des Tages in den Startlöchern. "Mehr Herz und Bauch" von Alpro. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mich hier nur angemeldet hatte, weil ich den Alpro-Workshop im letzten Jahr so gut fand. Dieses Jahr lief die Session aber komplett anders ab. Und zwar fand hier eine Disskussions- bzw. Gesprächsrunde zum Thema was "schmeckt" euch beim Bloggen und was geht euch voll gegen den Strich. Hier wurden auf einem Whiteboard pro und contra aufgenommen, im Anschluss folgte eine Blindverkostung mit Paarbildung. Jedem wurde ein Partner zugeordnet, dann setzte sich einer eine Augenmaske auf und es folgten 2 Bildverkostungen mit z.b. Gries mit Mango und Pfeffer. Sinn war es, dass man sich mehr Zeit und Ruhe zum genießen nimmt und die Dinge anders, extremer wahrnehmen soll. Dazu lief dann Beruhigungsmusik. War zugegeben nicht so mein Workshop... 


Nun hieß es vom Hyatt Hotel zurück zum Stilwerk zu fahren, denn hier fand die abschließende Abendveranstaltung statt. Pünktlich fuhren wir mit dem Auto los, kamen aber durch das Polizeiaufgebot (Vorbereitung Maidemo) nur schleppend voran. Mit ca. 50 Minuten Verspätung erreichten wir dann doch noch das Stilwerk, wo die Veranstaltung schon im vollen Gange war. Leider hatten wir hier schon ziemlich viel verpasst. Wie ich hörte gab es leckeres Sushi von Steffen Henssler, aber auch so gab es viel zu sehen, natürlich zu essen und vor allem zum austauschen.

Der Foodblogday war leider auch extrem schnell vorbei. Ich hätte so gerne noch viele andere Workshops besucht, z.B. Stop-Motion-Videos mit Tobias Müller, Wildkräuter-Pesto oder Foodstyling mit Denise Schuster aber durch die verschiedenen Lokations und den belebten Verkehr und die unmöglichen Parksituationen wäre ein ständiges hin und her in Stress ausgeartet und zeitlich hätte es auch nicht gepasst. Aber dank Sandy von Sasibella habe ich nun auch die Stop-Motion-App auf dem Handy. Sonst habe ich die "Gifs", so hießen Sie damals ... schmunzel... noch in langer Einzelarbeit gefertigt. Hier habe ich dann ca. 50 einzelne Bilder hochgeladen und zu einem bewegten Bild zusammen gesetzt und heutzutage wird einem das mit einer einzelnen App vereinfacht. Klasse die heutige Technik ;-) 



Natürlich geht auch in diesem Jahr wieder ein riesen Dankeschön an die Organisation und die Sponsoren Burda, Tante Fanny, Seedheart, StockFood, Alpro, bevh, Victorinox, Melitta, UFOP, KAHLA Porzellan, BWT, AllYouNeedFresh.de, Amazin, Alaska Seafood, Stilwerk, Fissler, Conditorei Coppenrath & Wiese, MAGGI, KochblogRadio.de, Moselwein, Warendorf Küchen, Vita Coco, Hyatt Hotel Hamburg

Samstag, 16. April 2016

Matchahonig {green summ summ summ honey}


Was ich derzeit morgens liebe sind einfache Joghurt- oder Smoothiebowls mit Müsli oder Granola gesüßt mit Honig oder Agave. Die gehen nicht nur schnell, sind gesund, schmecken dabei richtig gut und machen satt. Und das auch für Unterwegs oder morgens im Büro. 


Was ich mir jetzt als weitere Süßungsalternative ausgedacht habe, ist Matchahonig. So spare ich mir das morgentliche anrühren des Matchas und habe trotzdem das herbe Aroma in meinem Frühstück.


Der Matchahonig geht ziemlich einfach. Kauft einfach ein Glas klaren, flüssigen Honig. Diesen gebt ihr in einen Topf. Rührt separat 1,5 EL Matcha in einer Schale mit 3-4 EL heißem Wasser an. Dieser darf keine Klümpchen enthalten, rührt also so lange bis der Matcha schaumig wird. Fangt nun an den Honig langsam zu erhitzen und gebt den Matcha hinzu. Rührt und erhitzt alles nun so lange, bis es sich zu einer schönen Honigmasse verbunden hat. Im Anschluss den Honig wieder abfüllen, abkühlen lassen und in den Kühlschrank stellen. Beim kochen wird der Honig sehr flüssig, sobald er aber im Kühlschrank wieder erkaltet ist, wird die Konsistenz auch wieder dickflüssiger.


probiert es aus und lasst es euch schmecken :-)

weitere leckere Rezepte mit Matcha:
Matcha-Granola

Samstag, 9. April 2016

Horchata de Chufa (Erdmandelmilch)


Kennt Ihr bereits Erdmandeln (im englischen Tiger Nuts / im spanischen Chufas)? 

Entgegen ihres Namens haben sie aber nichts mit Mandeln oder Erdnüssen zu tun, sie gehören zur Gattung der Zypergräser. Sie stecken voller Ballaststoffe (33g/100g), sind glutenfrei und auch für Nussallergiker geeignet, da es keine Nüsse sondern Knollen sind. Der Geschmack der Knollen erinnert an Haselnüsse oder Mandeln, leicht süßlich und nussig. 

Mit nur 8 % Protein sind Erdmandeln deutlich proteinärmer als Mandeln oder Erdnüsse. Auch der Gehalt an Spurenelementen wie Zink und Eisen ist im Vergleich zu Nüssen eher gering. Dafür liefern die Knollen einige Mineralstoffe, vor allem Calcium, Magnesium, Natrium und Phosphor.

Erdmandeln können roh oder gekocht als Gemüse gegessen werden. Auch in gerösteter Form sind sie ein leckerer Snack oder eine tolle Müsli- oder Salatbeilage. Die beim Röstvorgang entstehenden Aromen dienen außerdem zur Verfeinerung von Eiscreme und Keksen. Hierzulande werden Erdmandeln überwiegend zu Mehl vermahlen oder geflockt angeboten. Sie sollen die Darmentleerung ankurbeln, glutenhaltiges Mehl ersetzen und werden auch als Reduktionskost genutzt, da das Hungergefühl durch die Ballaststoffe unterdrückt wird. Aus diesem Grund sind sie auch als Super-Food sehr beliebt.


In der Region Huerta Norte wird aus den Erdmandeln das Getränk Horchata de Chufa (Erdmandelmilch) hergestellt. 

Hier das Rezept:

500g Erdmandeln
2 Liter kaltes Wasser
2 EL Honig/Agavensirup

1 Geschirrtuch/Mullbinde
1 Große Schale ggf. 1 Sieb

Die Zubereitung erfolgt wie auch bei der Herstellung von Sojamilch
Die Erdmandeln 36-48 Stunden in kaltem Wasser einweichen. 
Das Wasser nach 24 Stunden bzw. wenn es trübe wird wechseln.

Das Einweichwasser abgießen und die Mandeln zusammen mit 1 Liter frischem Wasser in den Mixer geben. Mindestens 3 Minuten durchmixen / pürieren lassen. Im Anschluss den Honig/Agavensirup dazugeben und nochmals 20 Sekunden durchmixen lassen.
Den Brei in das Geschirrtuch geben und kräftig in die Schale ausdrücken/passieren. Zu der ausgefangenen Milch das restliche Wasser mischen und alles nochmals gut durchmixen. Je nach Geschmack nachsüßen. Auch aus den Resten kann man noch viel zaubern, einfach im Backofen trocknen lassen und schon habt Ihr gutes Erdmandelmehl


Die Erdmandelmilch ist im Kühlschrank nun 48 Stunden haltbar. 
Schmeckt noch besser mit Kakao.