Sonntag, 26. Juni 2016

Street-Food-Karawane Stralsund 2016

Food Trucks - Essen auf Rädern erobert Deutschland. Food Trucks sind mobile Restaurants, die zum Straßenbild amerikanischer Metropolen gehören, ebenso wie Fast-Food-Ketten. Schon seit langem kann man sie auch in deutschen Großstädten bewundern, wo sie schon zum Inventar auf Festivals oder Wochenmärkten geworden sind. Direkt aus den Trucks hinaus werden die  Kunden mit Leckereien wie zum Beispiel Burger, Fritten, Cupcakes, Empanadas, Tacos, Crêpes, Smoothies, Waffeln, Eis, Kebabs usw. versorgt.


An diesem Wochenende war es endlich soweit und auch in unserer kleinen beschaulichen Hansestadt Stralsund machte die Street-Food-Karawane halt. Auf dem Neuen Markt fand ein Treffen internationaler Genüsse bei herrlichem Wetter statt. Zum Schlemmen gab es unter anderem  verschiedene außergewöhnliche Burger, Fritten, Süßkartoffelpommes, Falaffel, Pulled Pork, Kartoffelspiralen, Spareribs, belegte Pizzen, Currywurst, frittierte Würmer und Insekten ...


Man sah schnell, dass die Vielzahl der Trucks ruhig hätte größer sein können, denn mit knapp 15 Trucks (und Ständen) war das Street-Food-Festival sehr klein gehalten. Durch die Vielzahl an Besucher herrschte ein reges Treiben und die Warteschlangen wuchsen. Für einen Burger musste man so mindestens 15-30 Minuten Wartezeit einplanen. Doch das verdarb uns den Hunger nicht, denn bei strahlendem Sonnenschein genossen wir das Essen und die Atmosphäre. Auch im Oktober sind wir wieder mit von der Partie und hoffen, dass beim nächsten Mal (15.-16. Oktober) der komplette Neue Markt als Plattform genutzt wird.


Übrigens, der Hintergrundgedanke dieser Karawane geht weit über den Genuss hinaus, denn hier steht auch der Integrationsgedanke im Vordergrund. Essen verbindet die verschiedensten Menschen und hilft Vorurteile abzubauen. Auf diesem Wege sammeln die Veranstalter von www.street-food-events.com Mittel um Menschen zu unterstützen, die auf der Flucht vor Krieg oder wegen politischer Verfolgung nach Deutschland gekommen sind.

Samstag, 18. Juni 2016

Mein kleiner Garten Daheim - Handama (Okinawa Spinat) はんだま

Handama (Okinawa Spinat) はんだま Purpurblättriges Salatwunder aus Japan

Dieses Jahr habe ich mir Handama als Pflanze gekauft, denn Samen habe ich leider nicht gefunden. Genial, eine Nutzpflanze für den faulen Gärtner! Dieser Strauch ist so einfach zu halten. Mit seinen tiefroten Blattunterseiten ist er eine attraktive Zierpflanze, und gleichzeitig eine essbare, sehr ergiebige Salatpflanze.


Ursprünglich aus Indonesien kommend, haben es aber wohl hauptsächlich die auf den südlichsten Inseln Japans lebenden Menschen für sich entdeckt. Handama, das ist der japanische  Name, wächst dabei unglaublich schnell, sogar noch unter kühleren Bedingungen. Okinawa-Spinat ist ein schöner Strauch und sehr ergiebig weil die Blätter leckeren Salat oder Spinatgemüse liefern. Handama ist sehr pflegeleicht, es ist eine der am leichtesten zu ziehenden Gemüsearten. Das radikale zurückschneiden ist sehr empfehlenswert, wenn man mal lange Zeit nichts geerntet hat. Nach 1-2 Wochen ist der neue, frische, knackige Neuaustrieb da - fertig für eine neue Ernte zarter Blätter.

Ernte: Keine einzelnen Blätter, sondern ca. 10 cm lange Triebe.
Die Blätter einfach von den Stängeln streifen.


In der Küche verwendet man die zarten, knackigen Blätter. Die jungen Blätter empfehle ich bevorzugt als Salat, die älteren gedünstet. Handama wird auch verwendet, um anderen Speisen wie Reis, eine rote Farbe zu geben. Die jungen rohen Blätter haben einen ganz eigenen nussigen, angenehmen Geschmack. Auf jeden Fall bringt es immer Farbe auf den Teller.


Handama Blätter sollten nie zu lange gegart werden, sonst werden sie zu sämig, es sei denn man will eine dicke Spinatsaue machen. Ideal sind ca. 1-3 Minuten. Kurz gedünstet schmecken sie sehr mild, und lassen sich mit allem möglichen kombinieren. Das stumpfe Gefühl am Gaumen, auf der Zunge und auf den Zähnen, dass man oft hat, wenn man Spinat oder Mangold gegessen hat, fällt bei Handama völlig weg. Geeignet für Kurzgebratenes, in Suppen, Eintöpfen und Omelettes. Oder als Tempura.


Rauke und Handama Tempura


Samstag, 11. Juni 2016

Bananenbrot {Banana Bread}


Wie bereits vor kurzem berichtet, veranstaltete Seedheart auf dem FoodBlogDay 2016 in Hamburg das Frühstück. Unter anderem gab es dort ein ganz leckeres Bananenbort zum essen. Also schaute ich mir zu Hause die Internetseite von Seedheart etwas genauer an und fand dort tatsächlich das Rezept zu dem servierten Bananenbrot. 


Hier kommt für euch das Rezept leicht abgeändert:

4 reife Bananen
125 ml Sonnenblumenöl,
5-6 EL Agavendicksaft,
100 g Dinkelvollkornmehl,
100 g Kokosmehl,
5-6 EL Milch
1/2 Päckchen Backpulver,
1 Handvoll Walnüsse,
5 EL Seedheart (Meine Wahl Cashew & Cacao)


Die Bananen mit einer Gabel grob zerdrücken. Anschließend alle Zutaten zu einem Teig kneten. Die Backform etwas einfetten und als Deko Bananenscheiben auf dem Grund verteilen. Den Teig nun in die Backform geben und im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad (Umluft) ca. 25 Minuten backen. Das war alles!


Ich liebe es, besonders wenn es noch schön klitschig ist, einfach lecker