Samstag, 18. Oktober 2014

Temaki Sushi 手巻き すし

Zu meinem letzten gemütlichen Sushiabend habe ich nun auch das erste Mal Temaki Sushi ausprobiert.  Temaki heißt  „handgerollt“, hierbei wird das Nori zu einer Tüte gerollt und mit Reis und den Zutaten wie bei Maki-Sushi gefüllt.

 
Für  10 Temakis braucht ihr: 5 Noriblätter, 200g fertigen Sushireis, Wasabi und eure Wunschfüllungen, ich habe mich für Gurke, Möhre, Lachs + Majo, Masago und Sesam entschieden
 
 
Ein Nori Blatt halbieren und auf eine Bambusmatte legen.
Das halbe Nori mit Reis belegen und dünn mit Wasabipaste bestreichen.
Nun kommt euer Belag zum Einsatz, legt diesen so auf den Reis, dass er an der Seite etwas übersteht. Schalgt nun die untere Ecke nach oben, sodass eine kleine Tüte entsteht.
 
Rollt diese nun über das „leere“ Nori zusammen. Die Schlussecke etwas anfeuchten oder ein Reiskorn drauflegen und zukleben. Und fertig sind eure leckeren Sushi-Tüten :-)
 
 
Weiteres Sushi


Samstag, 11. Oktober 2014

Tag 3 - 3./4.10.2014 - Berlin-Adlershof #fbcb14

Der dritte Tag (zweite Camptag) begann eigentlich auch sehr entspannend. Der Wecker klingelte um 8.15 Uhr, dann hieß es frisch machen, Koffer packen und in Ruhe mit Petra runter fahren um zu frühstücken. Nach dem Frühstück fuhren wir beide dann wieder hoch auf unsere Zimmer, holten die Koffer und checkten aus. Mit Sack und Pack ging es dann zurück ins Kochatelier zur Sessionplanung. 

 
Vorher wurden alle Sessions des letzten Tages an einer Tafel ausgehangen, sodass man die Sessions, die man verpasst hatte oder gerne wiederholen möchte, mit einem roten Pünktchen versehen konnte.  Und so kam es, dass die von mir am Vortag verpasste Sketchnotesession wiederholt wurde. Da es am letzten Tag so gut lief, habe ich mich auch wieder für eine Session entschieden und bot eine Onigirisession an.
 
An diesem Tag fiel mir die Sessionplanung leichter als am letzten Tag, da hier auch auf einige Zeiten und Wünsche der Blogger Rücksicht genommen wurde. Und es entstand für mich folgender Plan:
 
11.00 Uhr sponsored Posts/Was sich Blogger und Sponsoren wünschen
12.00 Uhr Onigirisession
13:00 Uhr Mittag
14:30 Uhr Foodstyling mit Denise und Lena
15:30 Uhr Sketchnotes mit Nicole
16.30 Uhr Gedeckter Tisch
17.30 Uhr Abschlussrunde/Tellerwichteln/Verabschiedung
18.30 Uhr offizielles Ende - also alles nach Hause buckeln :-)
 
 
Besser als am Vortag geplant kochte ich meinen Sushireis gleich nach dem Frühstück fertig, sodass der Reis dieses Mal perfekt war ... gut gewürzt und klasse in Form, klebrig :-) Mit der lieben Agnieszka, Petra und Melanie formte ich dann tolle Onigiri. Ratz Fatz waren auch schon 2 Kg Reis verbraucht und wir hatten gleich etwas für das Mittagessen zubereitet. Die Onigiris hatten wir mit einer Thuna-Majo-Creme gefüllt, sie waren super lecker^^ Da die Folien schwer in Deutschland zu finden sind, habe ich diese mitgebracht. Als Onigiriform hatte ich schnell selbstgebastelte Formen improvisiert, die aber super hielten und tolle "Dreiecke" formten.
 
 
Damit auch alle Foodblogger auf dem laufenden waren, wurden alle Posts via Twitter, Facebook, Instagramm und google+ auf einer Wall übertragen. Hier sieht man z.B. meinen Post nach der Onigirisession, wo ich mich für die Begeisterung der Teilnehmer bedanke und die Onigiris zum Schlemmen "freigebe". Diese haben wir nämlich auf den verschiedenen Tischen verteilt, sodass andere Blogger sie auch mal testen konnten. Leider beäugelten viele die Onigiris ehr skeptisch und probierten sie nicht wirklich :-(
Naja so hatten wir mehr Wegzehrung für den Zug.
 
 
Nach dem Mittagessen startete gleich die Foodstyling Session mit Denise und Lena. So wie ich es herausgehört habe, ist Denise Foodfotografin und macht dies also beruflich. Dort hat man es zwar nicht immer nur mit ECHTEN Lebensmitteln zu tun, sondern auch mit Fakes oder behandelten Lebensmitteln, die man im Anschluss auch nicht essen kann. Also zeigte sie uns, wie man Lebensmittel ansehnlich fotografieren und in Szene setzen kann, ohne sie zu "verschandeln", also so, dass die Essbarkeit erhalten bleibt. Natürlich braucht man dafür ein gewissen Händchen, ich denke nicht das durch die Session (welche eigentlich toll war) meine Foodbilder jetzt 1A werden, aber ein paar Tipps und Tricks konnte ich doch aufschnappen.
 
 
Im Anschluss lief gleich der Sketchnotekurs von Nicole. Dieser war sehr lustig und interessant, eigentlich braucht man ja nur so vor sich hin zu kritzeln und seinen Ideen freien Lauf zu lassen, aber auf diese Idee muss man ja auch erst mal gebracht werden ;-) Auf jeden Fall hat Nicole das super rübergebracht und wie man sieht lief es auch ganz gut^^

 
Zum Schluss hatte ich mich auf die "Gedeckter Tisch" Session von einer Vertreterin von Villeroy und Boch gefreut, doch diese stellte sich nach kurzer Zeit ehr als eine Verkaufsrunde raus. Und so verließ ich nach ca. 10 Minuten Verkaufsgerede die Session und setzte mich zu Petra an den Tisch und ließ den Tag revue passieren.
 
 
Kurz vor dem Ende des Camps fand endlich die ersehnte Wichtelrunde statt. Jeder der wollte, konnte Teller von Zuhause mitbringen und vor Ort gegen andere Teller tauschen. Dies wurde aber in ein Tellerwichteln umgewandelt, sodass sich niemand bestimmte Teller aussuchen konnte. Nun erhielt man so viel Lose, wie man Teller mitbrachte und konnte sich neue Teller (ans Land) ziehen. Ich hatte das Glück und erwischte mit einem Los ein ganzes Japanisches Service, dass passt natürlich wie die Faust aufs Auge *freu* Teller sind für Foodblogger sowas wie für Fotografen der Hintergrund. Ein weiteren, kleinen Weihnachtsteller gab es von Villeroy und Boch als Extra. Vielen Dank^^
 
 
Kurz bevor sich dann das Camp auflöste und jeder seinen Weg ging, gab es die sogenannten goodie bags. Diese waren prall gefüllt mit gesponsorten Artikeln. Voll gepackt mit tollen Sachen machte ich mich dann auf den Weg zu meiner Schwester am Rande von Berlin und genoss noch einige Tage in dieser riesen großen Stadt.
 

Wenn ihr das FoodBloggerCamp auch mal gerne besuchen wollt, Mella und Jan planen schon die nächsten für 2015. Ein großes Lob an die beiden,
sowie an die zahlreichen Sponsoren. Herzlichen Dank für dieses tolle Camp^^
 

weitere Fotos von Ramón 

Villeroy & Boch Wüsthof REWE Kochatelier nu3 SonnentorSüdtirol Deli Jamie Küchenatlas Kikkoman Hädecke Plose XBuntwildX Schokolade trifft Kunst XGAZIX Pilzpaket walls.io Brandwatch

Montag, 6. Oktober 2014

Tag 2 - 3./4.10.2014 - Berlin-Adlershof #fbcb14


 
Der zweite Tag (erste Camptag) begann eigentlich sehr gelassen.
Ich brauchte quasi nur aus dem Bett in den Aufzug fallen und 4 Etagen runter ins Kochatelier fahren. Für andere, die nicht im gleichen Haus schliefen, waren Wegweiser auf den Boden gesprüht, sodass niemand sich verlief.
 
 
Dort wurden wir auch gleich von Julia und Mella empfangen. Die beiden Mädels waren zwei von den vielen kleinen Helferlein/Orgas an diesem Wochenende. Wir bekamen unsere Namensschilder (Grüner Punkt – Ihr dürft Fotos von mir machen, Roter Punkt – keine Fotos erwünscht) und konnten uns sofort auf das Frühstücksbuffet stürzen.
 
 
Nach einem Kaffee und einem tollem Frühstück lernte man schon ein Mal die Blogger kennen, die neben einem an der langen Tafel saßen. So lernte ich z.B. Mari, die ich bisher nur aus einem Forum kannte und Petra meine Brieffreundin aus Mannheim persönlich kennen.
 
 
Nach dem Frühstück begann dann eine kleine Vorstellungsrunde, wo sich jeder Blogger mit seinem Namen, den Namen seines Blogs und 3 Hashtags vorstellte. Im Anschluss folgte dann die Sessionplanung. Da ein Barcamp von Blogger für Blogger ist, konnte dort jeder der etwas Bestimmtes kann oder weiß eine Session anbieten. Beziehungsweise wenn jemanden ein Thema unter dem Nagel brannte konnte er dies auch als Session nehmen und hoffen, dass jemand anderes ihm etwas zu diesem Thema sagen konnte.  Oder man setzt sich einfach für eine Diskussionsrunde zusammen.
 
 
Die Theoretischen Sessions wurden im Hotel Adlershof in den oberen Etagen in den Besprechungszimmern abgehalten. Die Praktischen, kochlastigen Sessions wurden unten im Kochatelier ausgeführt. Dort standen gleich mehrere, toll eingerichtete Küchen für die Blogger zu Verfügung. Die Zutaten für seine Sessions oder gar fürs Mittagessen konnte man im gutgefüllten, Hauseigenem Rewemarkt einsammeln. Nebenher konnte man auch seine alten oder nicht mehr nützlichen Kochbücher tauschen, was ich auch ziemlich praktisch fand. So fanden zwei kulinarische Kochbücher bei mir  ein neues zuhause.

So hatte ich nun am Ende der Planung die Qual der Wahl zu welcher Session ich gehen möchte. Und es entstand für mich folgender Plan:
 
12.00Uhr Diskussionsrunde bezahlte Posts/rechtliche Grundlage
13.00Uhr Bildkopien finden und bearbeiten mit Jan
14:00Uhr Mittag
15:30Uhr Blogspot Austauschrunde mit Claudia, Agnieszka, Silvia und Henriette
16:30Uhr Edelpilze im Blumentopf mit dem Pilzpaket von Ralph
17.00Uhr Sushisession
Ab 19.00Uhr gemeinsames Kochen/Abendbrot und gemütlicher Ausklang
 
 
Ja…ich habs getan…ich habe auch eine Session angeboten :-) etwas schüchtern aber ich habe mich dann doch dafür entschieden eine Sushisession anzubieten. Ich bin zwar kein Profi aber so konnte ich wenigstens etwas an andere weitergeben. Ich war auch echt erstaunt, dass so viele dann zu meiner Session gekommen sind. Viele haben vorher noch nie Sushi selbstgemacht und haben dann doch gleich professionell losgelegt, einmal die wichtigsten Handgriffe vorgezeigt und schon produzierten die Blogger ihre eigenen Sushirollen. Besonders Ralph ging mit viel Eifer an die Sache und hörte gar nicht mehr auf zu rollen :-) letztendlich hatte er TOP Sushirollen hergestellt und ich war überglücklich, dass alle so toll mitgemacht haben. Leider ging der Reis etwas in die Hose, da meine Session erst 17.30Uhr war und ich den Reis schon zum Mittag kochte, war er bis abends im Reiskocher doch etwas zu durchgekocht (fast pampig). Aber das nahm mir zum Glück niemand übel außer ich selbst – Danke Leute -
 
 
Auch in den anderen Sessions habe ich so viel gelernt und mit nach Hause genommen, das ist echt der Wahnsinn. Bis ich das alles an meinem Blog umgesetzt habe, dauert es wahrscheinlich noch eine ganze Weile. Aber nicht nur Blogverändernde Dinge habe ich gelernt, sondern auch rechtliche, wie ich meine Bilder besser schütze bzw. ausfindig mache wenn sie geklaut werden etc…. weitere Sachen die ich vorher gar nicht kannte wie no-follow-links und do-follow-links … MFM…DCMA….ich merke ich muss mich zukünftig einfach besser belesen und vielleicht noch ein paar mehr Lektüren kaufen^^
 
weitere Fotos von Ramón