Mittwoch, 30. Juli 2014

Sushiabend im Speicher 8 Stralsund

Seit Ende 2011 der Sushi-Express in Stralsund geschlossen hat gab es für uns Stralsunder ja leider keine Chance mehr richtiges Sushi auswärts zu genießen. Doch seit April veranstaltet der Speicher8 tolle Sushiabende. Anfänglich sollte dieser nur ein Mal im Monat stattfinden, doch da die Nachfrage größer war als gedacht, findet nun jeden Dienstag ein Sushiabend statt. Da die liebe Uli das Sushi getestet und für Gut befunden hat, wollte ich es endlich auch selbst probieren. Und gestern war es soweit, eine Freundin und ich machten uns einen gemütlichen Abend. Ich muss ehrlich sagen, dass ich vorher nie im Speicher8 war, doch schon alleine das Flair von außen hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen.
Es liegt direkt am Sund und wenn man auf der Terrasse speist hat man einen wundervollen Ausblick auf den Stralsunder Hafen und die Rügenbrücke. Am Eingang wurden wir sofort super nett empfangen und fühlten uns gleich Pudelwohl.
Innen besticht der Speicher8 durch ein modernes Design mit einer kleinen Showküche. Hier kann man den Köchen beim Kochen, Garnieren und Anrichten auf die Finger schauen.
Auch den Küchenchef (Dienstags Sushimeister) Peter Fleisch kann man beim Sushirollen über die Schulter schauen. Gerade in diesen Momenten kann man sehen wie gut das Sushi ankommt, denn ununterbrochen war der Gute nur am Sushi rollen und am Anrichten.
Nachdem wir Platz nahmen und in die Karten schauten, stellten wir schnell fest, dass der Speicher8 nichts für den schmalen Geldbeutel war, doch die Teller die an uns vorbeigetragen wurden sahen wirklich toll aus. Und wie heißt es so schön "Qualität hat Ihren Preis". Und so gönnten wir uns jeder die große „Speicher 8“ Sushiplatte. 
 
Nachdem wir unsere Bestellung aufgegegeben und etwas gewartet hatten kam ein "warmer Gruß aus der Küche". Jeden Tag gibt es nach 17 Uhr einen kleinen appetizer. Unser erfolgte in Form einer kleinen Ingwer-Suppe. Diese schmeckte vorzüglich und machte uns Hunger auf mehr.
Als dann das Sushi serviert wurde, überzeugte uns das Essen nicht nur durchs Aussehen, sondern auch durch den Geschmack. Alles wird frisch zubereitet und richtig toll angerichtet. Auf der großen „Speicher 8“ Sushiplatte findet ihr 15 Stücke Maki und Nigiri, sowie etwas Sashimi, hier in Form von getrockneten Thunfisch.
Unsere Sushiröllchen waren gefüllt mit gegrilltem Flussaal, gelber Paprika, Thunfisch, Surimi & Lachs. Am besten hat mir allerdings die panierte California Cream Cheese Outside Rolle gefallen.Die Platte kostet 18,90€ und ist garniert mit Algensalat, Gari und Wasabi. Auf der Speisekarte findet ihr auch kleinere Sushiplatten oder einzelne Makis/Nigiris.
 
Alles in allem kann ich den Speicher8 und den Sushiabend nur wärmstens weiter empfehlen. Es ist zwar nichts für jeden Tag, aber wenn man sich mal etwas gönnen möchte oder sehr Gutes Essen genießen möchte, ist man hier an der richtigen Adresse.

Sonntag, 27. Juli 2014

Lachs mit Frischkäse-Kräuter-Kruste

Zutaten:
200g Wildreis
 
2 Scheiben Toast
6 EL Öl
Je 2 Stiele Basilikum, Schnittlauch und Kerbel
100g Butter
1 Ei
75g Frischkäse
1 TL Senf
Salz, Pfeffer
800g Lachs
 
1 Rote Paprika
1 Gelbe Paprika
Eine Handvoll Kaiserschoten
2 Tatsoi (oder ein Mini Pak-Choi)
 
 
Für die Kruste Toast in sehr kleine Würfel scheiden. 1 EI ÖL in einer Pfanne erhitzen. Die Brotwürfel darin goldbraun rösten. Herausnehmen und abkühlen lassen. K
 
 
räuter waschen, trocknen und fein hacken. Butter schaumig schlagen, Ei, Kräuter, Frischkäse, Croutons und Senf unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
 
 
Ofen vorheizen (E-Herd 175°C / Umluft 150°C).
Lachs abspülen, trocken tupfen und in eine ofenfeste Form legen.
 
 
Die Kräuterpaste gleichmäßig auf dem Lachs verteilen.
 
 
Im Ofen 15-20 Minuten Gold-Braun & Knusprig garen.
 
 
Während der Fisch im Ofen ist, den Reis nach Anleitung kochen. Die Paprika entkernen, waschen und in kleine Würfel schneiden. Die Kaiserschoten ebenfalls waschen und 2 Mal durchschneiden. Gemüse in der Pfanne andünsten.
 
 
Sobald es glasig wird die einzelnen Tatsoiblätter hinzugeben
und nur kurz mit dünsten.
 
 
Reis und Gemüse in Schalen füllen und zusammen mit dem Lachs servieren.
Nun kann sich jeder auffüllen was er möchte. Das Essen ist sehr sehr schmackhaft und Gesund :-)

Samstag, 26. Juli 2014

Tatsoi タアサイ

Tatsoi ist ein bei uns noch recht seltenes, fernöstliches Blattgemüse mit mildem, senfartigem Geschmack. Tatsoi ist ein Blattsenf mit rundlichen Blättern, die sehr fein in ihrer Textur sind, und einen ganz typischen milden Geschmack haben. Sie sind schon 6 Wochen nach der Aussaat das erste Mal zu ernten, und sehr kältetolerant. Lässt man die Pflanzen länger stehen, bildet sich eine schöne Blattrosette mit dunkelgrünen Blättern. Generell werden die Pflanzen bis auf den Stielgrund abgeerntet, aber man kann das Grün auch mehrmals ernten, wenn man das Herz der Pflanzen schont. Als Wok-Gemüse ersetzen sie perfekt die leckeren Mini-Pak-Choi, mit denen Tatsoi nahe verwandt ist.

Wie alles fing auch der Tatsoi bei mir als kleiner Samen an.
Am 19.05. ausgesät,
sah man am 10.06 schon die ersten kleinen Pflänzchen,
danach entwickelten sich manche komplett unterschiedlich und sahen so aus:
 
Bereits 8 Tage später war schon die Form eines Tatsoi´s zu erkennen.
 
Am 5.7 konnte ich schon die ersten Tatsoi ernten
und zum kochen verwenden.
Der Großteil des Tatsoi sah hingegen so aus,
das man kleine Blätter ernten und für Wokpfannen nutzen konnte.
 
Hier sieht man schon die Blattrosetten und die tollen gelben Blühten
 
Die Pflanze ist sehr schnellwüchsig und bereits nach spätestens 45 Tagen erntereif! Sie ist sowohl Hitze-als auch kältetolerant (bis ca. -15°C) und kann daher noch sehr lange bis in den Winter hinein geerntet werden.Mit ihrem exotischen Erscheinungsbild, kann man sie auch sehr gut ins Blumenbeet setzten oder mit anderen Pflanzen in einem Kübel arrangieren. Auch die Blühten kann man in Salaten oder zur Deko verwenden.

Standort: Sonne, Halbschatten
Lebensform: einjährig
Verwendung: Essbare Blüte, Gemüse
Verwendbare Teile: Blätter, Blüten
Wuchshöhe: 20 cm
 
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